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MADE IN HONG KONG (1997)

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Dokumentarfilm

Luc Schaedler | go between films
CH 1997 | 75 | 4:3 | DE, EN, FR

Der Dokumentarfilm «Made in Hong Kong» erlaubt einen frischen Einblick in ein Hong Kong kurz vor der Rückgabe an China im Jahr 1997. Der Regisseur Luc Schaedler befragt sechs Bewohner – Peter, einen englischen Kolonialbeamten, Nicole, eine südafrikanische Journalistin, Eric Lye, einen chinesischen Architekturprofessor, Guo, einen chinesischen Musiker, Afzal, einen pakistanischen Schauspieler und Mohan, einen indischen Geschäftsmann – über ihr Verhältnis zu Hong Kong.

Die unterschiedlichen Lebensgeschichten zeigen verschiedene Aspekte der Migration auf und vermischen sich mit essayistischen Bildern von Hong Kong. So entsteht ein vielschichtiges Stadtportrait, das in poetischen Passagen in die labyrinthischen Gänge der legendären Chungking Mansions entführt, das Leben auf den Strassen einfängt und den Alltag spürbar macht.

Zunehmend erahnt man auch die riesigen Probleme, denen Hong Kong sich heute und in Zukunft gegenübersehen wird: die geographische Enge, die architektonische Konzeptlosigkeit, die explodierende Wirtschaft, die Migration nach Hong Kong und auch die politische und soziale Ungewissheit im Bezug auf 1997.

(Der Dokumentarfilm «Made in Hong Kong» war zugleich Hauptteil meiner Masterarbeit in Visueller Anthropologie an der Universität Zürich)

→ Master: Arbeitsbericht zur Entstehung von «Made in Hong Kong»

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Made in Hong Kong

MADE IN HONG KONG (1997)
DE, EN, FR

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→ FESTIVALS (Auswahl)

– Dok Leipzig (Wettbewerb)
– Busan Intl. Filmfestival (Wide Angle Wettbewerb)
– Vancouver International Filmfestival (Wettbewerb)
– Solothurner Filmtage 
Offizielle Auswahl


LINKS:

→ Filmkritik – Filmbulletin
→ Swiss Films Promotionsagentur


PLAYLIST (5 Clips):

Unveröffentlichte Szenen aus Made in Hong Kong

    Poster of Made in Hong Kong

     

     

     


    go between films

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    Filmproduktion

    Ein kurzes Portrait von «go between films» und die Filmographie der Filmproduktionsfirma 

     

    go-be•tween |gō biˈtwēn|
    vermitteln, intervenieren

    go between films realisiert (Kino- und TV ) Dokumentarfilme zu historischen, sozialen und politischen Themen mit Fokus auf die interkulturelle Vermittlung. Die Absicht ist Filme zu realisieren, die formal und inhaltlich eine eigene Handschrift tragen.

    go between films bewegt sich an der Schnittstelle von Film und Wissenschaft und engagiert sich neben der Betreuung von Ethnologie- und FilmstudentInnen auch in wissenschaftlichen Forschungsprojekten im Rahmen der Visuellen Anthropologie.

    go between films wurde von Luc Schaedler gegründet. Die Drehbuchautorin und Script Consultant Josy Meier ist 2010 als Partnerin dazugestossen.

    FILMOGRAPHIE

    2020 • TRACES OF HOPE
    Produktion, Buch, Regie
    Dokumentarfilm, 75 Min.
    In Entwicklung | Projektbeginn Herbst 2020

    2018 • A LONG WAY HOME
    Produktion, Buch, Regie
    Dokumentarfilm, 75 Min.
    Nomination Schweizer Filmpreis 2018

    2013WATERMARKS
    Produktion, Buch, Regie

    Dokumentarfilm, 80 Min.
    Einladung an die Semaine de la critique (Locarno)

    2005ANGRY MONK
    Produktion, Buch, Regie

    Dokumentarfilm, 97 Min.
    Einladung nach Sundance (Wettbewerb), Nominierung für den „Grand Jury Prize“.

    1997MADE IN HONG KONG
    Produktion, Buch, Regie, Kamera

    Kinodokumentarfilm, 75 Min.
    Einladung nach Leipzig (Wettbewerb), Studienprämie 1997 (BAK)

    2011 · NAGA IDENTITIES (Entwurf)
    Regie, Kamera

    Ethno-Dokumentarfilm, 60 Min.

    2007 · BESTATTUNGSKULTUR IM WANDEL
    Produktion

    Fernsehdokumentarfilm, Sternstunde, 30 Min.
    Regie: Mehdi Sahebi, Aya Domenig

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    LINKS:

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    go between films – Kontakt

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    Luc Schaedler

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    Filmemacher &
    Produzent

    Eine Kurzbiografie und ein Link zu einem Interview über meine Filme und Filmproduktionen

    Luc Schaedler | *1963 in Zürich, Schweiz
    – Unabhängiger Schweizer Filmemacher und Produzent
    – Gründer der Filmproduktionsfirma «go between films»
    – Regisseur und Produzent von «A Long Way Home» (2018); «Watermarks» (2013); «Angry Monk» (2005) und «Made in Hong Kong» (1997)
    – Einladungen zu internationalen Filmfestivals (Auswahl): Sundance; Busan; Leipzig; Montreal; Locarno; München; Tel Aviv

    – 1985-2002 Mitarbeit als Programmkoordinator, Filmvorführer und Barkeeper im Off-Kino Xenix in Zürich
    – 1988-92 Reisen und Arbeit in Asien | Barkeeper in Hongkong und Tokio
    – 1994-97 Studium der Visuellen Anthropologie an der Universität Zürich
    – Abschluss mit zwei Dokumentarfilmen: «Made in Hong Kong» (Magisterarbeit, 1998) und «Angry Monk» (Doktorarbeit, 2005)
    – 1998-2001 Mitarbeit beim Aufbau des Kinder Filmclubs «Zauberlaterne» in Zürich
    – Seit 2001 verschiedene Lehraufträge in Visueller Anthropologie und Dokumentarfilm an den Universitäten Zürich, Bern und Freiburg
    – Von 2006-08 Leiter der Abteilung Visuelle Anthropologie am Völkerkundemuseum der Universität Zürich

    → INTERVIEW mit Luc Schaedler über seine Filme (04:30)

    → FILMOGRAPHIE von Luc Schaedler

    → Luc Schaedlers Gedanken zu Tibetfilmen

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    → KONTAKT Luc Schaedler – Email

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    Luc Schaedler Filmemacher und Produzent von go between films, schweiz

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    Adresse

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    go between films
    Adresse

     

    go between films gmbh
    luc schaedler
    Tellstrasse 3
    8004 Zürich
    Schweiz

    EMAIL (→ Luc Schaedler)

    Strassenkarte (→ Büro)

    Vom Universum zur Tellstrasse 3, Zürich

     

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    Portrait von Luc Schaedler, go between films, schweiz

    Luc Schaedler – Nomination Schweizer Filmpreis (2018)


    forschung@dok

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    Ethnologie

    Luc Schaedler von go between films versteht sich an der Schnittstelle von Film und Wissenschaft. Seit 1996 engagiert er sich in Projekten, die mit visuellen Mitteln wissenschaftliche Forschung betreiben.

    Angry Monk – Reflections on Tibet (2002/07)
    Die filmische Forschung zur tibetischen Geschichte und Biographie des radikalen Mönches Gendun Choephel war von Beginn weg als „Bastard“ zwischen Wissenschaft und Kunst angelegt. Der 90-minütige Film ist begleitet von einem 600-seitigen Zusatztext (2), der das gesamte Forschungsmaterial aufarbeitet und kritisch diskutiert. Erster Film, der an der Universität Zürich als Hauptteil eines Doktorates (Ph.D.) akzeptiert wurde. → Zum Film «Angry Monk»

    → ANGRY MONK im wissenschaftlichen Diskurs

    Naga Identities (2009/12)
    Die zwölf Stunden Rohmaterial entstanden im März 2009 als Teil eines Forschungsprojektes über die Naga im Nordosten Indiens. Weitere Produkte der Forschung waren die Ausstellung „Naga: Schmuck und Asche“, sowie die Publikation „Naga Identities: Changing Local Cultures in the Northeast of India“ mit einer Sammlung von Artikeln, die einen erhellenden Bogen von der kriegerischen Vergangenheit in die nicht minder problematische Gegenwart und die ungewisse Zukunft spannen. → Zum Projekt «Naga Identities»

    Digitalisierung von Schamanen im Blinden Land (2007/08)
    Historisches Material ist analog, das Kino von morgen digital: Mittels Farbkorrekturen, Angleichung der Tonspuren, sowie der Rekonstruktion der ursprünglichen Szenenabfolge, haben wir den Ethnoklassiker von Michael Oppitz aus dem Jahr 1978 vom analogen ins digitale Zeitalter geholt. Mit Thomas Bochet.

    Made in Hong Kong (1996/98)
    Eine visuelle Forschungsarbeit im Bereich der Urbanethnologie, Migration und Oral History. Der 75-minütige Dokumentarfilm ist begleitet von einem 105-seitigen Arbeitsbericht (3), der die Entstehung des Filmes und die Arbeitsmethoden in Form eines Handbuches offen legt. Erster Film, der
    an der Universität Zürich als Hauptteil eines Lizentiates (MA) akzeptiert wurde. → Zum Film «Made in Hong Kong»

    Poster of Made in Hong Kong

    Plakat zu „Made in Hong Kong“, 1997


    Lehraufträge-Mentorat

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    Universität

    Lehraufträge

    Luc Schaedler von go between films arbeitet seit 2001 als freier Dozent. Neben Workshops und Vorträgen an internationalen Universitäten – darunter Vancouver, New York, Wien, Berlin, Göttingen und Hamburg – sind es vor allem regelmässige Lehraufträge an der Universität Zürich und an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Die thematischen Schwerpunkte liegen im Bereich des Dokumentarfilmes (Praxis und Theorie), der Ethnologie mit Fokus auf die Visuelle Anthropologie und Tibet (Geschichte, Buddhismus).

    Die aktuellsten Lehraufträge (2013) waren zwei Seminare am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern (Schweiz): Einführung in die Visuelle Anthropologie (Die Klassiker des ethnographischen Filmes) und Das ethnographische Interview (Theorie und Praxis).

    2009/2010 Triangle Projekt, ein dreiteiliger Kulturaustausch-Workshop zwischen StudentInnen der Shanghai Theatre Academy, dem Dramatiska Institutet Stockholm und der ZHdK in Zürich.

    Mein Artikel ↓ The little differences – EN zum Worksshop kann hier runtergeladen werden.

    Ein Film von Yun Long Song – EN
    (CH 2011, 10 Min., Englisch)

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    Mentorat

    In seiner Funktion als Lehrbeauftragter an der Universität Zürich hat Luc Schaedler seit 2006 studentische Abschlussfilme (Lizentiate) im Fach der Visuellen Anthropologie begleitet. Die Betreuung umfasste die kritische Diskussion der Filmidee, technische und produktionelle Unterstützung, Schnittberatung und Hilfe bei der Auswertung der Filme. Im Rahmen eines Kolloquiums haben sich die StudentInnen in den verschiedenen Entwicklungsstadien ihrer Dokumentarfilme gegenseitig unterstützt und von den Erfahrungen der anderen inspirieren lassen.

    Der Grossteil der Filme wurden ans ethnologische Filmfestivals Regard Bleu in Zürich eingeladen und/oder an den Solothurner Filmtagen gezeigt (2007-2010):

    Promised Land (Balz Alter, CH 2010, 35 Min., Lizentiat, UniBa) • Chokora – Surviving on the Street (Lea Furrer, CH 2010, 50 Min., Lizentiat, UZH) • Arrangierte Liebe (Sarah Bregy, CH 2010, Lizentiat, UZH) • Por Amor (Isabelle Stüssi, CH 2009, 68 Min., Lizentiat, UZH) • Leben in Seifenblasen (Nadine Lüchinger, CH 2009, 50 Min., Lizentiat, UZH) • Put Mira (Gian-Reto Gredig, CH 2008, 87 Min. Lizentiat, UZH) • La Cave à Justin (Mélanie Pitteloud, CH 2008, 52 Min., Lizentiat, UZH) • In A Whiteman’s Kontry (Balz Arter, CH 2008, 25 Min., Seminar, UniBa) • Die Achuar (Elsner/Bissegger, CH 2008, 52 Min., Lizentiat, UZH) • Shanghai Manners (Claudia Jucker, CH 2007, 19 Min., Diplomfilm, HSLU)

    In A Whiteman’s Kontry – Deutsch
    (Balz Alter, CH 2008)

    Chokora – Surviving on the Street (Filmstill)
    (Lea Furrer, CH 2010)

    Chokora WS

    Filmstill aus „Chokora“, Kenya 2009