Loba Loba (2021)
go between films | Luc Schaedler
Regie: Anka Schmid
Gesang: Corin Curschellas
CH 2021 | 6 Min | ch-de, de, en, fr
Ein filmischer Lobgesang erschallt in einer modernen Beton-Skulptur in den Bündner Alpen.
Im experimentellen Kurzdok LOBA LOBA (2021) holt die Sängerin Corin Curschellas die alte Berglertradition des Alpsegens respektvoll in die heutige Zeit. Ihr Trichterruf erschallt in Matias Speschas moderner Betonskulptur OGNA, die sich in ihrer Rohheit provokativ in die Bündner Landschaft einfügt. Das Lied widerhallt als Echo auf einer Valser Alp, wird zur Hymne, zu einer aktuellen Naturbeschwörung.
Statement Regie
«Im Trichterruf von Curschellas spüre ich eine starke archaische Kraft und gleichzeitig eine aktuelle Dringlichkeit. Gerade heute, wo Zehntausende von Jugendlichen auf die Strasse gehen und für eine ressourcen-schonende Zukunft kämpfen, ist dieses Loblied von grosser Aktualität. Dabei ist mir wichtig, den Natur-Ruf sowohl lokal zu verorten als ihm auch ein modernes Gesicht zu geben.
Insofern ist meine filmische Umsetzung weder ethnografische Dokumentation noch volkstümlicher Kitsch, sondern ein eigenständiges audio-visuelles Werk, das die Dringlichkeit dieser „Naturbeschwörung“ auf das Publikum übertragen will und zum Denken und Mitsingen anregt.» – Anka Schmid
Festivals | Auszeichnungen
– Chiayi Intl. Art Dok Filmfestival, Taiwan – Sektion: Swiss Arts At Heights
–Videoex – Experimental Film & Video Festival, Zürich – Sektion: CH Fokus Anka Schmid
– Filmfest Malans 2022, Schweiz






