MADE IN HONG KONG (1997)


Luc Schaedler | go between films
CH 2018 | 73 Min | de, en, fr, zh



Synopsis

Der Dokumentarfilm erlaubt einen frischen Einblick in ein Hong Kong kurz vor der Rückgabe an China im Jahr 1997… Der Regisseur Luc Schaedler befragt sechs Bewohner – Peter, einen englischen Kolonialbeamten; Nicole, eine südafrikanische Journalistin; Eric Lye, einen chinesischen Architekturprofessor; Guo, einen chinesischen Musiker; Afzal, einen pakistanischen Schauspieler und Mohan, einen indischen Geschäftsmann – über ihr Verhältnis zu Hong Kong.

Trailer: Made in Hong Kong

Die unterschiedlichen Lebensgeschichten zeigen verschiedene Aspekte der Migration auf und vermischen sich mit essayistischen Bildern von Hong Kong. So entsteht ein vielschichtiges Stadtportrait, das in poetischen Passagen in die labyrinthischen Gänge der legendären Chungking Mansions entführt, das Leben auf den Strassen einfängt und den Alltag spürbar macht.

Zunehmend erahnt man auch die riesigen Probleme, denen Hong Kong sich heute und in Zukunft gegenübersehen wird: die geographische Enge, die architektonische Konzeptlosigkeit, die explodierende Wirtschaft, die Migration nach Hong Kong und auch die politische und soziale Ungewissheit im Bezug auf 1997.

Festivals | Preise

– Intl. Filmfestival Busan (Wettbewerb)
– Dok Leipzig (Wettbewerb)
– Intl Filmfestival Vancouver (Wettbewerb)
– Qualitätsprämie des Schweizerischen Bundesamtes für Kultur (BAK)

Filmplakat zu „Made in Hong Kong“ mit einem Arbeiter in einer Werkstatt.

Kinoplakat von Xenix

Ein Mann macht Tai-Chi vor der Hochhauskulisse Hongkongs.

Tai’chi in Wan Chai

Belebte Strasse in Hongkong mit Leuchtreklamen und Minibus.

Sham Shui Po, Kowloon

Goldfische im Vordergrund vor einer Strassenszene in Hongkong.

Mong Kok, Kawloon

Leuchtschrift «1997» in einer nächtlichen Strassenszene in Hongkong.

Bar in Lan Kwai Fong

Verkehr zwischen Hochhäusern im Geschäftsviertel von Hongkong.

Causeway Bay, Hong Kong