MASTERARBEIT


Im Herbst 1995 begann ich mit der Arbeit am Film, der als zentraler Teil meines Lizentiates bei Prof. Michael Oppitz geplant war. Am 30. Juni 1997, rechtzeitig zum Tag der Übergabe von Hong Kong an China, fand die Premiere im Kino Xenix in Zürich statt.

Wider Erwarten und meine kühnsten Vorstellungen übertreffend, stiess der Film auf ein grosses Echo. Made in Hong Kong, so der Titel des Filmes, konnte in verschiedenen Kinos in der Schweiz gezeigt werden und wurde an vier internationale Filmfestivals in Kanada (Vancouver), Südkorea (Pusan) und der BRD (Leipzig, Duisburg) eingeladen. In dieser Hinsicht hat der Film den universitären Rahmen, in dem er entstanden ist, bei Weitem gesprengt. Mit dem schriftlichen Teil meiner Masterarbeit, versuche ich ihn gewissermassen an die Universität zurückzuholen.

Der obige Begleittext zum Film «Made in Hong Kong – Masterarbeit.pdf» ist als Werkzeug für Studierende gedacht, die mit dem Film arbeiten möchten und/oder die ein eigenes Filmprojekt in Visueller Anthropologie verfolgen. Der Text ist so gestaltet, dass er entweder vor oder nach dem Ansehen des Films gelesen werden kann. Ich persönlich empfehle, Made in Hong Kong zuerst zu schauen, um möglichst unbelastet an den Film herangehen zu können.